hier wird in unregelmäßigen Abständen über meine (Bike-)Aktionen berichtet. Im sportlichen wie im leichtbau(wahn) technischen Aspekt.
Freitag, 21. Oktober 2011
Trek Bikes der Schleck Brüder
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Eurobike 2011 - italienische Schönheiten
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Eurobike 2011 - grausame Kabelführungen
Eurobike 2011 - Tune
Dienstag, 11. Oktober 2011
Eurobike 2011 - Storck
Montag, 10. Oktober 2011
Eurobike 2011 - Cervelo
Soderle
Noch ein paar Nachträge zur Eurobike. Irgendwie kam das dieses Jahr etwas kurz...
Cervelo zeigte die S5 Varianten. Schön und aerodynamisch. Die R5 bzw. R5ca Ausführung als leichte aber weniger aero Variante einfach zu teuer. Mittlerweile liegen die Preise für schöne, brauchbare Carbonrahmen in Preisbereichen jenseits von vernünftigen Vorstellungen.
Freitag, 7. Oktober 2011
As the Toto Turns 241
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Die Welt hat einen Visionär verloren
Mittwoch, 28. September 2011
Eurobike 2011
Leckerbissen von den deutschen Carbonbastlern.
THM Fibula Bremse, Schmolke TLO Stütze, Scapula F Gabel.
Vom Konzept her ist die Gabel schon Klasse, nur die seitlich Zugeinführung will nicht so recht gefallen.
Und das babyblaue Lenkerband am SPIN geht mal garnicht. :-)
Freitag, 23. September 2011
Powermeter 2011
Die Powermeter werden immer beliebter. Trainingssteuerung durch Kraftmessung.
Die Modelle von Power2max sind seit diesem Jahr erhältlich und machen einen ganz vernünftigen Eindruck. Preislich deutlich unter den SRM Modellen angesiedelt.
Mittwoch, 21. September 2011
Ötztaler Radmarathon 2011
Anbei eine "Best of" Auswahl vom Ötztaler.....
Montag, 19. September 2011
Eurobike 2011 - AX Lightness
Donnerstag, 15. September 2011
Ötztaler Radmarathon 2011 - Sportograf
Donnerstag, 8. September 2011
Ötztaler Radmarathon 2011 Video - Sölden TV
Donnerstag, 1. September 2011
Ötztaler Radmarathon 2011
Sonne am Sonntag und kein Wölkchen in Sicht. 5 Uhr aufstehen und der erste Blick nach draussen. Sterne sind zu sehen. Trocken. Sehr schön, wie gewünscht. Was das Ende August auf 1400 Metern über NN bedeutet kann sich jeder denken. Die Temperaturen sind im Keller. Die Söldner Dächer sind alle weiss vom Frost und die Autoscheiben zugefroren. 2 Grad zeigt der Garmin im Startblock später an.
Das Frühstücksthema ist eigentlich bestimmt von dem ständigen wer zieht was an und wer lässt was da und wer nimmt was mit. Die ersten 2 Stunden könnte man Jacken und Zeugs vertragen - nur letztendlich muss der Kram dann rumgefahren werden, wenn´s warm wird.
Ich entscheide mich für Winterhandschuhe, Knielinge und eine dünne Regenjacke. Habe ich im Startblock geschlafen oder nicht gefroren ? Die Abfahrt nach Ötz kommt mir diesmal irgendwie gesitteter und ruhiger vor. Evtl. liegt auch das an der Kälte. Im Ötztal liegt noch der Nebel und wird bewegen uns bei mittlerweile 1 Grad. Das sollte auch bis kurz vor die Passhöhe so bleiben. Wenigstens hat der 18 KM lange Anstieg die Kälte aus den Fingern getrieben und die anschliessende Abfahrt ins Sellraintal nach Innsbruck runter ist schnell und warm. In Innsbruck hat es kurz nach 900 Uhr schon 10 Grad. Genug um ohne Jacke und Handschuhe den Brenner in Angriff zu nehmen.
Reichlich Wind den Brenner rauf. Der Großteil der Strecke ist flach und schnell. Durch den ständigen Gegenwind geht gar nichts voran. Die Gruppe ist ca. 30 Mann groß und 2 – 3 fahren vorne. Das Tempo könnte höher liegen; aber wer stellt sich schon freiwillig in den Wind. So verlieren wir bis zur Passhöhe locker 5 – 10 Minuten.
An der Brennerlabe dann Superservice. Ein Helfer :-) in Anzug und mit Silbertablett bringt mir Wasser, Cola und Kuchen. Wie bestellt.
Kurz runter und schon geht´s rein in den Jaufenpass. Eigentlich wie immer sportlich schön zu fahren. Nicht zu steil; und so langsam setzt sich auch das warme Wetter durch. Die Aussicht auf die umliegende Bergwelt ist grandios. Allein schon die komplett automobilfreie Auffahrt lohnt die Teilnahme am Ötzi.
An der Jaufen Verpflegungsstation hält sich der Andrang diesmal in Grenzen und die Fütterung läuft einigermaßen koordiniert ab. Unfassbar wie viele Menschen auf den letzten 2 – 3 KM zur Passhöhe stehen.
Gut asphaltiert wäre die Abfahrt vom Jaufen Klasse. In dem jetzigen Zustand ist es grenzwertig. Die Streckenführung lädt zum schnellen fahren ein, ab und an den Bodenkontakt verlierend, wird man jedoch auf den physikalischen Boden der Tatsachen zurückgeholt und begrenzt die Abfahrts-geschwindigkeit automatisch etwas in den normalen Bereich.
Der untere Teil des Timmelsjoch´s war durch die etwas niedrigeren Temperaturen eigentlich ganz schön zu fahren. Die letzten 10 Kilometer von der Schönau Verpflegung bis zur Passhöhe entwickeln sich mangels Masse zur Qual. Hatte ich meine Form an der Kontrollstation vergessen? Irgendwie wird das immer langsamer. Mit Rad fahren hat es schon lange nix mehr zu tun. Schön nur das die anderen genauso leiden. Ab und an fällt einer von Krämpfen geplagt einfach um und bleibt liegen. Anhalten ? Nee, jeder ist froh, daß es vorwärts geht.
Wie immer das Timmelsjoch als Scharfrichter. Hart, gnadenlos und schwer bezwingbar.
Vorbildlich die Versorgung. In relativen kurzen Abständen wird man von Radsportvereinen, Bergwacht und Veranstalter mit Wasser versorgt. Dies und die vorbildliche Streckensicherung machen den Ötzi zur Messlatte für alle Radmarathons. Es gibt im Moment nichts vergleichbares.
Der Gegenanstieg zur Mautstation ist wie immer das letzte. Irgendwie nicht enden wollend. Da aber auf der Passhöhe des Rombo schon klar war das es mit einer 930 im Ziel nichts wird, lasse ich es normal angehen.
941 irgendwas. Ordentlich. Wobei eigentlich hätte es auch 30 Minuten schneller gehen können.
Grausam nur, wie weit hinten man mit so einer Zeit schon ist.
Letzter Höhepunkt des Tages… bei unserem Espresso im Ziel setzt sich doch der Altmeister Rudi Altig zu uns und plaudert aus der Vergangenheit.
Ob ich hier alles schreibe?
Kommt drauf an was es Ulle Wert ist. Über ihn wurde ganz schön hergezogen, auch viel wahres über die medizinische Unterstützung damals und heute. Aber auch über den Traingsfleiß unseres Toursiegers, damals und heute.
Mehr dazu dann in meinem Buch:
Mein Nachmittag nach dem Ötzi
….mit Rudi Altig in Sölden……









