Dienstag, 16. September 2008

Die 4. Dimension. Der neue Panamera

Leichtbau ist ja irgendwie immer mit dem Verlangen verbunden schneller zu werden...... deshalb heute mal der Link auf unsere Edelschmiede der Automobilkunst.
 
Brechen Sie auf in die 4. Dimension:  http://www.porsche.com/microsite/panamera/germany.aspx
 
Ihr sollt aber weiterhin immer schön Radl fahren !!!

Montag, 15. September 2008

Eurobike 2008 - 8 - Continental (3)

Das schöne an der Party ist die freundliche Anbindung. Am Stand von Continental sind Menschen aus der Produktion. Sie zeigen die Produkte die sie jeden Tag herstellen. Nicht irgendwelche Marketing Guru´s. 
Einer der besten ist Digga. Für ein Foto mit mir ist er sich nicht zu schade.
















Auch ist er bestimmt 1 - 2 Köpfe grösser als ich.





Eurobike 2008 - 7 - Continental (2)















Wahnsinn was im Laufe des Abends so an Getränken draufgeht.  Gut für den der heute nicht mehr fahren muss.

Eurobike 2008 - 6 - Continental



Tradition hat der Stand der Firma Continental bestimmt. Ein kleiner Geheimtip ist der Besuch des selbigen am Freitag Abend jedoch trotzdem noch. Nicht jeder ist sich bewusst was ab 18.30 Uhr die Stunde geschlagen hat - Contiparty.




















Contiparty heisst das gute Continental Grand Prix Freibier (echtes Flensburger), Caipi ohne Ende, leckere Pizza bis zum umfallen.
Am Stand des deutschen Reifenherstellers treffen sich viele: Besucher, Radsportler, Contimitarbeiter und viele viele Aussteller.

Eurobike 2008 - 5


auch an die Fan´s der Simpsons wird gedacht. Sehr fein. Uh Donut´s - http://www.dunkin-donuts.de/

Freitag, 12. September 2008

Schmankerl aus Bayreuth

Heute kam der UPS - Mann und er hatte mal endlich wieder ein Schmankerl aus fränkischer Produktion dabei. Die Leichtbauschmiede AX Lightness ist ja bekannt für Formel1 Technik und eben auch für leichte Bikeparts. 
Die gezeigte AX Lightness Orion wiegt unter 100 Gramm das Paar. Kostenpunkt 998.- Euros. Es versteht sich von selbst das keine Bremsschuhe und ähnliches Zubehör dabei ist. 
Ich bin gespannt wie der neue Besitzer mit der Bremsleistung zufrieden ist. Er ist dafür bekannt das er sehr selten zum Hebel greift.

Donnerstag, 11. September 2008

Eurobike 2008 - 4 TUNE

Einen besonderen Leckerbissen präsentiert uns TUNE. Die Hinterradnabe MAG 130 mit einem Gewicht von 137 Gramm. Kostenpunkt laut Preisliste geschmeidige 999.- Euro. Mal sehen wie sich das geringe Gewicht auf die Langzeithaltbarkeit auswirkt. Was nützt die leichteste Nabe wenn sie dir mitten am Timmelsjoch auseinanderfällt. Übrigens war auch die MAG 110 schon zu sehen - im Prototypenstadium - geschätzter Preis 1499.- Euro. Quo vadis Radsport?


Eurobike 2008 - 3 - CERVELO


Die kanadisch-schweizer Radschmiede Cervelo zeigt so 1 - 2 kleine Veränderungen. Im grossen hat sich aber nix geändert. Mal sehen wie lange die helle Modefarbe noch anhält.















Zeitfahrmaschine P3 Carbon 
















S3 - aerodynamisch mit innenverlegten Zügen; eigentlich der Nachfolger vom SLC Carbon















S2 Carbon 















Zugverlegung am S3 Carbon - ich garantiere alle möglichen Probleme !! hehe, wer futzelt das zeuch schon durch den Rahmen????

Dienstag, 9. September 2008

Huberbuam - Nose Speed Rekord


Die DVD ist mir grad mal wieder in die Hände gefallen. Extraklasse. Kann ich nur jedem empfehlen. Leistungssport der Spitzenklasse.


hier der Link zur Homepage:

Der Speedrekord ist im Anschluss denn dann doch gefallen:



Eurobike 2008 - 2

Das ich das noch erleben darf. Ein Autogramm und Foto von Fabian Cancellara. Olympiasieger und Zeitfahrweltmeister. Positiv - Ein echter Schweizer ohne Starallüren.

Eurobike 2008 - 1


Maike beim intensiven Aerolenkertest. Das Trinksystem beeinflusst hier etwas den Durchblick.

SMS Service - Durchfahrtszeiten

Anbei Maike´s Mitschrift aus dem Ötztaler SMS - Service. In den Zeilen die Fahrer Andre, Wolle, Holger und ich. Gleich in der richtigen Reihenfolge des Zieleinlaufes. 
Die Spalten geben die Gesamtfahrzeit bis zu der jeweiligen Passhöhe wieder. Kühtai, Brenner, Jaufenpass, Timmelsjoch. Zum Ende hin werden die Unterschiede dann doch schon sehr deutlich. Aber wie war das? Den Neid muss man sich hart Erarbeiten - und dann darf mann ihn auch geniessen. 


Radsportkunst

Sehr fein. Gesehen beim Ötztaler Radmarathon. Originale von www.claudius-spindel.de ; der Besuch der Webseite lohnt; es sind etliche schöne Exemplare dabei - leider nicht ganz günstig - aber unser Wohnzimmer ist eh schon voll.
Der begeisterte Radsportler lässt beeindruckende Kunstwerke in Öl entstehen. 

Montag, 8. September 2008

Winpwn 2.5 Beta - 2.0.1

So, endlich das G3 Iphone mit winpwn 2.5 Beta behandelt und gleichmal ein bischen an der root partition geschraubt,.... hehe















Winpwn schreibt die neue Firmware 2.0.1 auf´s Iphone.

















Die root partition des Iphone´s hat nun 700 mb; normal sind ab Werk 500 mb eingestellt.

















Fertig - winpwn finished; it´s done. Installer ist wieder drauf. 

Donnerstag, 4. September 2008

E U R O B I K E - 2 0 0 8 -


So, das Radl steht mal kurz in der Ecke. Wir sind bis Samstag auf der Eurobike in Friedrichshafen. Am Sonntag dann mehr; Eurobike, Ötztaler, ... Bilder. Stay tuned!

Mittwoch, 3. September 2008

Ernst Lorenzi

Der Beifahrer ist Ernst Lorenzi, der grosse Organisator des Ötztaler Radmarathons. Ihm und seinen Helfern haben wir den perfekten Ablauf zu verdanken. Hut ab vor dieser Leistung !!!
 

Passo Rombo

Der Passo Rombo - das Timmelsjoch. Hier von der Nordseite am frühen Samstag morgen von unserem Balkon aus aufgenommen


 

Teilnehmerliste


 Glücklich sind die Auserwählten die sich auf der Startliste wiederfinden. - 1558 -

Restlos ausverkauft

Für die 4000 Startplätze bewerben sich jedes Jahr über 15000 Radfahrer. Mehr sind aus Sicherheitsgründen von der Orga nicht zugelassen. Pro Startplatz werden 75.- Euro Startgebühr fällig.

Bericht zum Ötztaler Radmarathon 2008



Ötztaler Radmarathon 2008

Am Tag vorher noch die Aussage gemacht: 1 Stunde länger als letztes Jahr. Das wären so 10.25 - 10.30 Std.

Realistisch - Ca. 5000 Trainings - KM weniger in den Beinen. Das werden die Lightweight Laufräder leider auch nicht ganz wegmachen.

Die Vorbereitung am Wochenende war gewohnt locker. Am Anreisetag (Freitag) eine lockere Ausfahrt mit (bzw. hinter) Andre bis Ötz und zurück; ca. 60KM.

Die Wetterprognosen sind vielversprechend für den Sonntag. Samstag dann mit der kompletten Gruppe (Wolfgang und Holger sind noch zu uns gestossen) hinauf nach Vent zum Apfelstrudelessen.

Die Wärme ist schon irgendwie spürbar. Auf 1900 Meter immernoch sehr angenehm.

Am Sonntag Morgen gegen 6.00 Uhr bei angenehmen 12 Grad zum Start gerollt. Glücklicherweise haben wir gleich einen guten Standpunkt nach der 1. Startgruppe ergattert. Das sorgt für eine relativ ruhige Fahrt nach Ötz - ohne Positionskämpfe - die sich doch in den hinteren Startreihen regelmässig abspielen und entsprechende gefährliche Situationen nach sich ziehen.

Auf der schnellen Hatz nach Ötz hinunter zeigt der Blick zum Himmel das erwartete Wetter. Mit jedem Meter wird es heller und der Himmel blauer. Hitzeschlacht.

Relativ geschlossen fährt unsere Gruppe mit ca. 800 Mann (und Frau) in den ersten Anstieg zum Kühtaisattel. 18 KM - hinauf auf 2020 Meter; das sind mal lockere 1200 Höhenmeter.

Nach 10 - 12 KM Anstieg selektiert sich das Feld und man hat erstmals die Möglichkeit einen Blick auf die doch sehr schöne Landschaft zu werfen. Grasende Kühe begrüssen mich auf 1800 Meter. Guten Morgen. Eine kurze Flachstelle lässt das Radl auf 20 KM/H beschleunigen - genug um mit nassen Reifen auf dem Weidegitter wegzurutschen. Scheissdreck; der erste Gedanke - berghoch auf die Fresse fallen? Wem passiert den sowas? Wer fällt noch alles mit mir runter? Der Asphalt klärt die Situation - Bodenhaftung - es geht doch Sturzfrei weiter. Ich bin wach und wieder bei der Sache - die Letarghie des ständigen Bergaufstapfens ist wie weggeflogen. Das Andrenalin bestimmt wieder den Rythmus.

Die letzen 1000 Meter zum Passhöhe sind geprägt von Zuschauern, Begleitern, Fotografen und Anwohnern die mit Musik, Kuhglocken und Anfeuerungsgeschrei die morgendliche Ruhe der Bergwelt vertreiben.

Fast Blind durch die aufgehende Sonne auf der Passhöhe biege ich in die Verpflegungszone ein. Eine Banane zum Frühstück; mmm lecker. Die Wasserflaschen vollgefüllt und weiter geht es Richtung Innsbruck das Sellraintal hinunter. Der steilste Anstieg des Tages liegt hinter uns. Das beruhigt.

Die trockene Strasse, das gute Wetter, die fast kurvenlose Abfahrt hinunter nach Innsbruck laden ein zum laufenlassen. Gebremst wird nur an Ortsschildern - kurz. Die Uhr pendelt immer zwischen 70 und 90 Sachen. Der Brenner ruft. Bei der Fahrt durch das morgendliche, verschlafene Innsbruck offeriert der Blick auf den Tacho dann doch eine dreistellige Anzeige für die Höchstgeschwindigkeit. Grenzwertig.

Der neue Kreisverkehr signalisiert den Einstieg in den Brennerpass. 38 KM - 700 Höhenmeter - das ist wenig. Entsprechend schnell wird gefahren. Ständig über 30 Km/H. Es geht bergauf. Jeder in der 30 köpfigen Gruppe weiss das hier die letzten ruhigen, angenehmen Meter dieser Veranstaltung liegen. Essen, Trinken, Reserven auffüllen. Nach dem Pass muss jeder kämpfen; auf seine Art, mit sich und der Strecke.

Mittlerweile stehen 28 Grad an. Problemfrei komme ich mit der Gruppe ohne grosse Arbeit zum Brennerpass. Grenzübergang - bella Italia - Kontrollstation. Essen. Ein Helfer reisst mir die Trinkflaschen aus dem Halter und fragt was ich möchte - den Wunsch kaum geäussert - sind die Flaschen auch schon voll wieder drin. Das nenne ich Service - da kann sich so manch anderer Veranstalter was abschauen. Die Verpflegung am Brenner ist Überladen: Früchte,Brote, Suppen, Riegel, Käse, Kuchen, Kekse - für jeden was dabei. Nicht alles was für mich. Vollgestopft geht es weiter. Mit Grausen denke ich an Jaufenpass und Timmelsjoch. 5 Teilnahmen; ich weiss zu gut was mich erwartet. Ausblenden, den Körper und Geist täuschen. Alles machbar.

Ein (auch neuer) Kreisverkehr geleitet unsere kleine Gruppe zum Jaufeneinstieg. Die Kontaktmatte für die Zeitnahme piept und signalisiert das ich mich noch bewege. Der Veranstalter bietet hier übrigens einen kostenlosen SMS Service an. Die Zeiten und Standpunkte werden sofort übertragen. Klasse. Die Mädel´s die im Ziel auf uns warten sind so doch etwas informiert. Bei Maike kommen die Zeiten für alle Fahrer an. Das verspricht Disko am Handy.

Die ersten 2 Kilometer des Jaufenpasses erinnern mich irgendwie an Bilder vom Everst Basislager. Müll wohin man sieht. Riegelverpackungen, Gel - Verpackungen, Dosen, Wasserflaschen. Jeder stopft alles in sich rein und lässt den Rest fallen. Gut das hier der Veranstalter in die Pflicht genommen wird, den ganzen Kram säuberlichst aufzusammeln.

Am Jaufen hat man 20 KM mit 1100 Höhenmetern; das verspricht ne schöne Bergfahrt. In der Tat - der Jaufen lässt sich irgendwie angenehm Fahren. Die Steigung ist gleichmässig, der Wald im unteren Bereich schützt vor der Sonne, so lässt es sich vorankommen. Die letzten 3 Kilometer verdrängt man doch immerwieder gerne; das fällt mir so auf als ich darin feststecke. Kein Wald, die Baumgrenze weit unter uns, Wind. Aber - Menschen. Anfeuerungen von Wildfremden - für jeden. 3, 4 Kehren noch. Die vorletzte Passhöhe.

Von hier aus kann man schon hinabblicken ins Passeiertal und hinüber zum Passo Rombo - dem Timmelsjoch. Das Wetter ist traumhaft und wäre man nicht mit dem Rad unterwegs, könnte man des öfteren den herrlichen Ausblick geniessen. Die Gedanken schweifen zur letzen Aufgabe des Tages. Essen ohne Hunger, trinken was reingeht. Bis zur Jaufenpasshöhe sind es ca. 8 Liter. Der Magen rebelliert schon ob der Kombination von hoher Aussentemp. und kalten Getränken.

Die Abfahrt nach St. Leonhard ist die schönste der ganzen Runde. Aber auch die gefährlichste. Fehler werden bestraft. Der Asphalt ist grottenschlecht, kaum ein gerader Meter Strasse, uneinsehbare Kurven, und nach der Leitplanke geht es abwärts. Trotz 70 Sachen auf der Uhr fliegen noch andere Teilnehmer an mir vorbei - ich hoffe ich muss keinen aus dem Grünzeug holen. Der Anblick eines Kollegen an der Betonmauer sollte mir dann aber doch erspart bleiben.

Passo Rombo, der Scharfrichter. Hier kommt jeder auf seine Kosten und jeder an seine Grenzen. Entscheidung - für alle. 28 KM - ca. 1800 Höhenmeter. Hinauf auf 2509 Meter. Im Einstieg ein kurzen Blick auf den Radcomputer - 38,8 Grad. Das sag wohl alles. Alles klebt, alles nass. Brennende Augen.

Das was jetzt passiert hat mit Rad fahren nur noch wenig zu tun. Eine endlose Schinderei. Die Blicke sind leer. Jeder kämpft vor sich hin. Die 20 KM bis zur Verpflegungsstation an der Schönau sind endlos. Ich halte 5 KM vorher mal kurz am linken Strassenrand an. Der Wind bläst zu stark um die verfluchte Geltüte aufzureissen. Von einem nachfolgenden Fahrer ernte ich ein böses Lächeln und spottende Blicke - na du musst wohl anhalten? Mit dem sauteueren Radl? 500 Meter und 2 Kurven weiter fahre ich an ihm vorbei. Er steht mitten auf der Strasse und kotzt über den Lenker. Gerechtigkeit? Hehe und tschüss.

Die Verpflegungsstation nutzte ich nur kurz zum Auffüllen der Wasserreserven, weiter, das Finale ruft. Die letzten 10 KM - die letzten 800 Höhenmeter. Kein Baum mehr, nichts, Steine, Steine. Ich quäle mich hoch - 800 Meter vor dem Tunnel zu Passhöhe, ein parkender Audi, 2 Menschen, eine Dose Cola. Ein kurzen kurzes Kopfnicken und die kalte Dose wechselt den Besitzer. Danke nochmal. An wehn auch immer.

Der rumpelnde Generator sorgt für etwas Licht. Der Tunnel wird befahrbar. Schatten. Der letzte Kilometer zur Passhöhe ist fast flach. Nun hast du deinen Traum; steht auf dem grossen Banner über der Strasse.

Der Blick hinunter in das Ötztal lässt keine Hoffnung. Schwarze Wolken, Blitze, böses Gewitter. Über 2000 Meter ist sowas unberechenbar. Auf der Abfahrt wird die Tachoanzeige nochmal kurz dreistellig. Der kurze Gegenanstieg zur Mautstation kann und will einen auch nicht mehr wirklich aufhalten. 13 Euro für Automobile - für Radler frei. Es beginnt zu Hageln; Ruck Zuck eine Abkühlung auf 8 Grad. Nasser, kalter Wind, die Strasse unberechenbar glatt. Sichtweite 40 Meter. Das das sein muss. Auf den letzten Metern. Allein, keiner da. Findet oder sucht man hier einen Radfahrer der in der Geröllhalde liegt? Nicht wirklich. Nicht gleich. Nicht jetzt. Nicht bei dem Wetter. Gedanken die die Abfahrt prägen. Nach einsetzten des starken Regens zeigt der Tacho nie mehr als 40, 45 KM/H.

5 Minuten hin oder her spielen jetzt auch keine Rolle mehr. Es gilt die 10000 Euro sicher nach unten zu bringen; die Gesundheit natürlich auch. Das Söldener Ortschild taucht auf. Im Ort Zuschauer wie immer, trotz Regen, trotz Kälte. Respekt. Anscheinend interessiert sich doch einer für den Quatsch. Die letzte Kurve - Zieleinlauf. 10 Stunden 36 irgendwas. Die Prognose vom Samstag war so schlecht nicht. Zufrieden, gesund, Sturz- und Defektfrei. Bei den Kollegen lief auch alles glatt.

Nach dem Ötzi ist vor dem Ötzi oder wie war das? Die Anmeldung für 2009 ist im Februar...........

Bilder folgen heute abend.